Übersicht
v1.0 war das Fundament. v1.1 hat Nexus modular gemacht. v1.2 hat den Feinschliff gebracht. v1.3 ist die Version, die Nexus enterprise-ready macht, ohne dabei einfach zu bleiben. Ein neues Audit-Log-System, Bulk-Aktionen für alle Admin-Tabellen, ein Command-Palette wie du es aus Linear oder Raycast kennst, ein CRM mit Deal-Pipeline. Und unter der Haube: die komplette Edge-Infrastruktur neu aufgebaut, was alle Seiten 10-20 mal schneller macht.
Wie immer: alles ist automatisch bei allen bestehenden Kunden drin. Kein Upgrade nötig, keine Zusatzkosten.
CRM mit Deal-Pipeline
Das CRM, das in v1.2 als "in Arbeit" angekündigt war, ist jetzt live. Als eigenständiges Plugin, das Nexus zur CRM-Plattform macht, ohne ein zweites System anhängen zu müssen.
Jeder Kontakt kann zu einem Deal werden. Deals durchlaufen eine konfigurierbare Pipeline: Anfrage, Erstgespräch, Angebot, Verhandlung, Abschluss. Jede Stufe mit eigener Wahrscheinlichkeit und erwartetem Wert. Dashboard zeigt Pipeline-Gesamtwert, Forecast für den Monat, Conversion-Raten zwischen Stufen.
Deals verknüpfen sich automatisch mit Kontakten, ausgestellten Angeboten und abgeschlossenen Bestellungen. Alles was vorher in einer Excel-Tabelle oder einem separaten CRM lag, ist jetzt im gleichen System wie dein Shop und dein Newsletter.
Audit-Log pro Objekt
Das größte Enterprise-Feature dieser Version. Jede Änderung an einer Bestellung, einem Produkt, einem Kontakt oder einem Deal wird jetzt automatisch protokolliert. Wer hat was wann geändert, was war vorher der Wert, was ist jetzt der Wert.
Auf jeder Detail-Seite gibt es einen neuen "Änderungshistorie"-Tab. Darin siehst du jede Änderung der letzten 90 Tage mit voller Vorher-Nachher-Diff. Für Buchhalter, für Compliance, für dich wenn du dich fragst warum der Preis gestern anders war.
Die Retention ist konfigurierbar pro Instanz. Events können als CSV exportiert werden. Jedes Event hat einen eindeutigen Trace-ID-Stempel, mit dem sich über mehrere Services hinweg nachvollziehen lässt, was genau passiert ist.
Standardmäßig werden protokolliert: Orders, Products, Contacts, Deals, Subscriptions, Invoices, Coupons, Pages, EmailTemplates, Media, AuditLog selbst (als Meta-Log), plus alle Delivery-Actions.
Bulk-Actions auf allen Admin-Tabellen
Du kannst jetzt in jeder der 14 Admin-Übersichten mehrere Einträge auf einmal markieren und gemeinsam bearbeiten: archivieren, löschen, Status ändern, als CSV exportieren. Das ging vorher nur einzeln, was bei 500 Kontakten oder 1000 Bestellungen entsprechend lange dauerte.
Die Aktionen sind pro Tabelle konfiguriert. Bei Kontakten kannst du Bulk-Tags setzen, bei Produkten Bulk-Sichtbarkeit ändern, bei Orders Bulk-Status-Update auf "bearbeitet". CSV-Export gibt es überall. Ergebnis: Workflows die vorher eine halbe Stunde gedauert haben, sind in zwei Minuten durch.
Command Palette mit Cmd+K
Drücke Cmd+K (Mac) oder Ctrl+K (Windows) von überall in der Admin-Oberfläche und eine globale Suche öffnet sich. Navigation zu jeder Seite per Tastatur. Quick-Actions wie "Neues Produkt anlegen", "Newsletter verschicken", "Kunden suchen". Entity-Search quer durch Orders, Contacts, Produkte, Subscriptions.
Wer in Linear, Raycast oder VSCode zu Hause ist, fühlt sich sofort heimisch. Wer damit neu in Berührung kommt, wird nach einem Tag nicht mehr zurück wollen.
Shared Files für Kontakte
Du kannst jetzt Dateien an jeden Kontakt anhängen. Verträge, Angebote, Briefings, Rechnungen als PDF. Alles zentral am Kontakt abgelegt, mit Versionierung und optionalem Ablaufdatum.
Die Dateien können dem Kunden über ein sicheres Portal zur Verfügung gestellt werden. Kein E-Mail-Attachment-Chaos mehr, kein "ich schicke dir das nochmal"-Gesprächsbedarf.
Live-Updates in Admin-Tabs
Viele Admin-Bereiche updaten sich jetzt live: neue Bestellung kommt rein, erscheint sofort in der Tabelle. Kontakt wird angelegt, die Liste aktualisiert sich. Keine F5-Taste mehr nötig. Technisch passiert das über Server-Sent Events, ein offener Browser-Standard, ohne Polling, ohne zusätzliche Last.
Besonders hilfreich auf dem Dashboard: die KPIs (Umsatz heute, neue Kunden, aktive Sessions) ticken live hoch, wenn etwas passiert.
Das neue Permissions-System
Unter der Haube wurde das komplette Berechtigungssystem neu gebaut. Statt einzelnen Berechtigungen pro Route gibt es jetzt einen Scope-Filter auf Datenbank-Ebene. Das bedeutet: ein Benutzer sieht automatisch nur die Daten, die er sehen darf. Ein Seller sieht nur seine eigenen Bestellungen. Ein Buchhalter sieht alle Orders aber keine Customer-Daten. Ein Support-Mitarbeiter sieht alles lesend, darf aber nicht schreiben.
Die Rollen sind: OWNER, ADMIN, MEMBER, SUPPORT, SELLER, ACCOUNTANT, CUSTOMER, CUSTOMER_VIP. Jede Rolle hat eine konfigurierbare Scope-Matrix: lesend, schreibend, eigene, Team, alle. Neue Rollen oder kundenspezifische Matrix-Overrides sind möglich.
Für die meisten Nutzer ist das transparent — die Rechte stimmen einfach. Für Teams mit komplexen Anforderungen ist es das Fundament für sicheren Multi-User-Betrieb.
15x schnellere Auslieferung
Parallel zu den Features haben wir die Infrastruktur von Grund auf umgebaut. Details stehen in einem separaten Blogartikel, aber die Kurzform: die Ladezeiten aller Seiten sind auf einen Bruchteil dessen gefallen, was sie vorher waren.
Konkret: unsere eigene Hauptseite lädt jetzt in 130 Millisekunden statt 2 Sekunden. Kunden-Instanzen mit eigener Domain laden in 200 Millisekunden statt 2,8 Sekunden. Jeder Klick ist sofort da.
Das ist kein Marketing-Speed, das sind echte Messwerte nach einer nächtlichen Umstellung. Wer Nexus kennt, wird den Unterschied ab morgen spüren.
Homepage-Renderer konsolidiert
Im Hintergrund haben wir den Prozess, wie die öffentliche Homepage (das Frontend, nicht der Admin-Bereich) geladen wird, komplett neu gebaut. Statt 10 separaten Anfragen an das Backend für jede Seite sind es jetzt 3. Jede Anfrage ist zentralisiert, cached besser, und lässt sich am Edge ablegen.
Für dich als Nutzer: schnellere Ladezeiten. Für uns als Betreiber: deutlich weniger Last auf den Servern. Gewinn auf beiden Seiten.
Guide-Plugin erweitert
Das Guide-Plugin aus v1.2 hat Verbesserungen bekommen. Multiple Projekte in einer Instanz (z.B. ein Guide für dein Produkt + ein Guide für deine Workshops), flexiblere Basispfade, automatisches Caching das Seiten sofort lädt.
Unser eigenes Glossar mit 90+ Seiten ist ein Live-Beispiel. Läuft komplett über das Guide-Plugin, wird aus einem Git-Repository synchronisiert, und lädt in unter 100 Millisekunden.
Bessere Fehler-Erfahrung
window.confirm() war ein veraltetes Browser-Dialog, der in keinem modernen Admin-Tool mehr verwendet wird. Wir haben alle 29 Vorkommen durch unser eigenes Modal-System ersetzt. Schicker, konsistenter, aus dem Design-System kommend.
Parallel haben wir alle Fehlermeldungen strukturiert durchgegangen. Statt kryptischer englischer Error-Codes bekommst du jetzt klare deutsche Texte, was genau schiefgelaufen ist und was du tun kannst.
Buchhaltungs-Präzision
Die Bestellungen unterscheiden jetzt strikt zwischen Netto- und Bruttobeträgen, auch bei Teil-Rückerstattungen. Wenn ein Kunde 10 Euro zurückerstattet bekommt, wissen wir genau wieviel davon Netto und wieviel Mehrwertsteuer ist. Das macht den DATEV-Export eindeutig, die GoBD-Konformität sauberer, und den Jahresabschluss schneller.
Bessere Skalierung
Bisher haben wir Kunden über einen Zwischen-Proxy eines externen Anbieters ausgeliefert. Mit v1.3 sind wir auf unsere eigene Infrastruktur umgezogen. Das bedeutet: wir können beliebig viele Kunden auf beliebig viele Server verteilen, ohne an Custom-Domain-Limits oder Proxy-Kosten zu stoßen.
Die Zielarchitektur: ein dedicated Server pro 60-80 Kunden, wobei jede Instanz weiterhin komplett isoliert mit eigener Datenbank läuft. Multi-Tenant in der Architektur, aber Single-Tenant in der Isolation. Maximale Sicherheit bei minimalen Kosten.
Ausblick auf v1.4
Die Liste ist länger als der Platz hier es erlaubt. Die Highlights:
- Booking Calendar Plugin für Terminbuchungen direkt aus dem Kundenportal
- Proposals/Angebote als eigenständiges Plugin, mit Annahme-Flow und automatischer Order-Erzeugung
- Bounce-Tracking für Newsletter-Zustellbarkeit
- Projects und Tasks als Plugin, kleiner Kunden-PM-Workflow
- Weitere CRM-Integration zwischen Deals, Angeboten und Invoices zum vollständigen Sales-Cycle
Und natürlich der nächste Schwung Performance-Optimierungen, weil es in dem Bereich immer noch besser geht.
Fazit
Mit v1.3 ist Nexus dort angekommen, wo wir es seit Anfang hinhaben wollten: ein vollständiges Business-System, das Mittelstand und Scale-Ups ernst nehmen können. Audit-Logs für Compliance. Bulk-Actions für Effizienz. CRM für Sales-Prozesse. Dazu Performance, die sich wie eine native Desktop-Anwendung anfühlt.
Und der Beste Teil: alles ist drin, kein Upcharge, kein Pro-Tier. Ein Preis für alles. Wie seit Tag eins.
Jetzt testen oder einen Termin buchen, um Nexus in deinem Kontext kennenzulernen.
