Claude Code Mods: was sie sind, wie sie funktionieren und welche sich lohnen
Claude Code Mods bauen Claude Code nach deinen Wünschen um: eigene Anzeigen, Befehle und Sicherungen. So funktionieren sie, so unterscheiden sie sich von Skills und Hooks, mit Prompts zum Kopieren.
Seit dem 1. Oktober 2026 kann Claude Code sich selbst umbauen. Mit einem Mod bekommt es eine neue Anzeige, eine Seitenleiste, einen eigenen Befehl oder eine Sicherung vor gefährlichen Befehlen, je nachdem, was dir bei der Arbeit fehlt. Programmieren musst du dafür nicht: Du beschreibst Claude, was du willst, und Claude baut den Mod. Dieser Artikel erklärt, wie Mods funktionieren, worin sie sich von Skills, Hooks und MCP unterscheiden, welche sich lohnen und welche Prompts du direkt an deine KI geben kannst.
Die Kurzfassung: Ein Claude Code Mod ist ein Plugin mit einer kleinen JavaScript- oder TypeScript-Datei, die innerhalb von Claude Code läuft. Claude Code meldet laufend Ereignisse, etwa einen Werkzeugaufruf, einen abgeschickten Prompt oder das Zeichnen eines Bildschirmteils. Ein Mod hängt sich an diese Ereignisse und kann sie beobachten, verändern oder selbst beantworten. Er kann außerdem eigene Oberflächen zeichnen.
Das Video oben stammt von Anthropic selbst. Lydia von Anthropic zeigt darin drei Mods und baut einen davon live nach: Mods in Claude Code: change how Claude Code works.
Was ein Mod kann
Laut der offiziellen Dokumentation kann ein Mod fünf Dinge, die mit den bisherigen Erweiterungen nicht gingen:
- Eine eigene Oberfläche zeichnen: einen Bereich neben dem Gespräch oder eine Zeile über dem Prompt, mit Tabs, Knöpfen und Eingabefeldern.
- Die Oberfläche von Claude Code umgestalten: zum Beispiel die Zeile eines Werkzeugaufrufs, den Spinner, also die Warteanzeige, oder den Dialog, in dem Claude Rückfragen stellt.
- In einen Werkzeugaufruf eingreifen: ihn anhalten, während du gefragt wirst, ihn ohne Ausführung selbst beantworten oder eine Anfrage an ein anderes Modell schicken.
- Eigene Befehle ausführen: ein
/befehl, der sofort deinen Code ausführt, ohne dass Claude dafür einen Durchgang startet, auch während Claude gerade arbeitet. - Daten zwischen Ereignissen teilen: Was ein Teil des Mods zählt, kann ein anderer anzeigen.
Anthropic baut einige eigene Funktionen inzwischen selbst als Mods, etwa die Unterstützung für AGENTS.md und den Bereich, den /diff neben dem Gespräch öffnet. Der Quellcode liegt öffentlich im Claude-Code-Repository auf GitHub.
Mods, Skills, Hooks und MCP im Vergleich
Wer schon mit Claude Code arbeitet, kennt drei andere Arten, es zu erweitern. Der Unterschied liegt darin, wo sie laufen und was sie verändern können:
- Skill: eine Markdown-Datei mit Anweisungen, die Claude liest, wenn sie zur Aufgabe passt. Ein Skill verändert, was Claude weiß und tut.
- MCP-Server: ein eigener Dienst, der Claude neue Werkzeuge gibt, zum Beispiel den Zugriff auf deinen Kalender. MCP verändert, was Claude erreichen kann.
- Settings-Hook: ein Skript, das bei einem Ereignis von außen gestartet wird und es erlauben, blockieren oder protokollieren kann.
- Mod: Code, der innerhalb von Claude Code läuft, über die ganze Session geladen bleibt, sich Dinge merken und als einziger der vier zeichnen kann.

Die Faustregel aus der Dokumentation: Nimm einen Skill, wenn du immer wieder dieselben Anweisungen in den Chat kopierst. Nimm MCP, wenn Claude an ein fremdes System muss. Nimm einen Settings-Hook, wenn ein Skript, das du schon hast, ein Ereignis erlauben oder blockieren soll. Und nimm einen Mod, wenn du etwas sehen willst, das Claude Code bisher nicht zeigt, oder ein Ereignis umschreiben willst. Alle vier können im selben Plugin stecken.
So funktioniert ein Mod
Ein Mod ist ein normales Claude-Code-Plugin. Der Ordner enthält drei Dateien:
.claude-plugin/plugin.json, die übliche Beschreibung des Plugins mit Name und Versionhooks/hooks.json, in der untermodulesdie Code-Datei steht- die Code-Datei selbst, etwa
hooks/register.js, mit einer Funktionregister

In der Code-Datei meldest du Funktionen für bestimmte Ereignisse an. Claude Code kennt einige Dutzend davon: einen Werkzeugaufruf (tool.call), einen abgeschickten Prompt, den Start und das Ende eines Durchgangs, einen Slash-Befehl und ui.render, das Zeichnen jedes einzelnen Bildschirmteils. Jedes Mal, wenn das Ereignis eintritt, läuft deine Funktion, und zwar bevor Claude Code selbst handelt.
Deine Funktion bekommt immer dieselben drei Werte:
$: die Verbindung zu Claude Code. Darüber zeichnet ein Mod, liest Dateien, startet Prozesse, ruft ein Modell auf oder legt einen Befehl an.e: das Ereignis selbst, also die Daten zu dem, was gerade passiert, zum Beispiel der Befehl, den Claude ausführen will.next: die Weitergabe. Was du annextübergibst, macht Claude Code am Ende tatsächlich.
Im Anthropic-Video wird das mit Middleware aus Express verglichen, einem verbreiteten Webframework: Die Ereignisse laufen durch eine Kette. Erst dein Mod, dann weitere Mods, ganz am Ende Claude Code selbst. Dein Mod hat dabei drei Möglichkeiten:
- Beobachten: Er schaut sich das Ereignis an und reicht es unverändert weiter. So zeichnet ein Mod etwa jede Dateiänderung auf.
- Umschreiben: Er verändert das Ereignis und reicht die neue Fassung weiter. Dann läuft der geänderte Befehl.
- Selbst beantworten: Er ruft
nextgar nicht auf und gibt eine eigene Antwort zurück, zum Beispiel eine Ablehnung. Claude Code übernimmt diese Antwort und tut nichts anderes.

Ein Beispiel aus dem Video: Ein Mod soll E-Mail-Adressen in Claudes Antworten verbergen, bis man mit der Maus darüberfährt. Er hängt sich an das Zeichnen der Antwort, baut für jede Adresse einen verdeckten Block und gibt diese Fassung selbst zurück. Claude arbeitet trotzdem weiter mit der echten Adresse, weil der Mod nur die Anzeige verändert hat und das Modell die verdeckte Fassung nie gesehen hat.
Wie wenig Code dahintersteckt, zeigt ein kleines Beispiel. Dieser Mod zählt, wie oft Claude ein Werkzeug benutzt, und hängt die Zahl an die Warteanzeige an:
let anzahl = 0
export function register(on) {
// Beobachten: bei jedem Werkzeugaufruf mitzählen, dann normal weiter
on('tool.call', async ($, e, next) => {
anzahl += 1
$.ui.invalidate('ui.render')
return next(e)
})
// Umschreiben: die Warteanzeige behalten und die Zahl anhängen
on('ui.render', { component: 'Spinner' }, async ($, e, next) => {
return next({ ...e, props: { ...e.props, suffix: ' · Werkzeuge: ' + anzahl } })
})
}
Der erste Teil beobachtet, der zweite schreibt um. Ein vergleichbares Beispiel steht in der Dokumentation unter How a mod works.
Wo Mods laufen
Mods sind ab Claude Code 2.1.287 im Terminal eingeschaltet, in der Desktop-App ab 2.1.286. Deine Version siehst du im Terminal mit claude --version, in der Desktop-App mit /status in einer Session im Code-Tab.
- Terminal und Code-Tab der Desktop-App: Mods laufen und zeichnen.
- VS-Code-Erweiterung: Mods laufen, gezeichnet wird ab Version 2.1.299 der Erweiterung.
- WSL-Sessions in der Desktop-App: keine Mods, weil dort keine Plugins verfügbar sind.
claude -p, Agent SDK und Cloud-Sessions: Mods laufen, zeichnen aber nichts.
Einen Mod bauen, ohne selbst zu programmieren
Den Code musst du nicht kennen. Claude Code bringt einen eingebauten Skill zum Schreiben von Mods mit, plugin-authoring. Du beschreibst, was du sehen oder ändern willst, und Claude schreibt den Mod.
- Claude Code aktualisieren, im Terminal mit
claude update. - Eine Session starten und den Mod beschreiben, am besten mit einem der Prompts weiter unten.
- Wenn Claude fragt, ob es Hot Reload für die Session einschalten darf, zustimmen. Hot Reload heißt: Jede Änderung am Mod lädt sofort neu, ohne Neustart.
- Am Ende des Durchgangs erscheint der Mod. Änderungen wünschst du dir einfach weiter im Chat.
- Den Mod dauerhaft speichern lassen. Ein Mod, den Claude baut, liegt zunächst in einem temporären Ordner, der später aufgeräumt wird.
Ein Tipp aus mehreren der Videos: Lass Claude zuerst deine bisherigen Sessions auswerten und dir Mods vorschlagen. So findest du Ideen, die zu deiner Arbeit passen, statt fremde Beispiele zu übernehmen.
Du hast Claude Code noch gar nicht eingerichtet? Unser kostenloses Claude Code Starterkit richtet dir die Arbeitsumgebung in rund zehn Minuten ein. Danach kannst du die Prompts unten direkt verwenden.
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Prompts zum Kopieren
Die folgenden Prompts kannst du so in Claude Code einfügen. Ändere die Details, bis sie zu deiner Arbeit passen.
Mods vorschlagen lassen
Schau dir meine letzten Claude-Code-Sessions in diesem Projekt an. Finde heraus, wie ich mit dir arbeite: welche Aufgaben ich oft gebe, was ich ständig wiederhole und wo ich auf dich warte oder nachfragen muss.
Schlag mir danach die fünf Claude Code Mods vor, die mir am meisten Zeit oder Nutzung sparen würden. Beschreib jeden in zwei Sätzen: was er anzeigt oder tut und auf welches Ereignis er reagiert. Bau noch nichts, ich wähle erst aus.
Kontextanzeige über dem Prompt
Bau mir einen Claude Code Mod namens kontext-anzeige. Er zeigt in der Zeile über dem Prompt, wie voll mein Kontextfenster ist:
- den Anteil in Prozent
- die verbrauchten Tokens von der Fenstergröße, zum Beispiel "84k / 200k"
- wie viel der letzte Durchgang dazugebracht hat, zum Beispiel "+12k"
Färbe die Anzeige grün unter 50 Prozent, gelb bis 75 Prozent und rot darüber. Ab 75 Prozent steht dahinter "Bald /compact".
Aktualisiere die Anzeige nach jedem Durchgang und zähl nur die Hauptsession, keine Subagenten. Speichere den Verlauf so, dass er ein Neuladen des Mods übersteht. Prüf den Mod am Ende mit claude plugin validate.
Cache-Wächter
Bau mir einen Claude Code Mod namens cache-waechter.
Finde zuerst heraus, wie lange der Prompt-Cache in meinem Plan gültig bleibt, und sag mir, woher du das weißt.
Der Mod zeigt über dem Prompt, wie viele Minuten der Cache noch warm ist. Fünf Minuten vor Ablauf schickt er mir eine Benachrichtigung. Ist der Cache schon abgelaufen und ich schicke eine Nachricht ab, hält der Mod sie einmal an und zeigt, wie viele Tokens dann neu verarbeitet würden. Schicke ich sie ein zweites Mal ab, geht sie durch.
Sicherheitsnetz vor riskanten Befehlen
Bau mir einen Claude Code Mod namens sicherheitsnetz.
Wenn Claude einen Bash-Befehl ausführen will, der Dateien löscht oder Änderungen verwirft, zum Beispiel rm -rf, git reset --hard, git clean oder git push --force, hält der Mod den Befehl an. Er ermittelt mit einem Probelauf, was betroffen wäre, etwa mit git status oder git clean -n, und zeigt das in einem Bereich neben dem Gespräch an, mit den Knöpfen "Ausführen" (Taste 1) und "Abbrechen" (Taste 2).
Bei "Abbrechen" bekommt Claude eine Ablehnung mit Begründung. Alle anderen Befehle laufen unverändert durch.
Anthropic hat genau so einen Mod als Beispiel veröffentlicht, Blast Radius, und weist selbst darauf hin, dass er nur als Sicherheitsnetz gedacht ist. Er liest nur den Befehlstext, Umwege über Skripte oder Aliase erkennt er nicht. Für eine harte Sperre sind die Berechtigungsregeln von Claude Code zuständig.
Aufnahme-Modus für Bildschirmaufnahmen
Bau mir einen Claude Code Mod namens aufnahme-modus mit den Befehlen /aufnahme an und /aufnahme aus.
Solange er an ist, verdeckt er in Claudes Antworten auf dem Bildschirm E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geldbeträge. Sie erscheinen erst, wenn ich mit der Maus darüberfahre. Wo das nicht geht, zeig stattdessen einen Platzhalter.
Ändere nur die Anzeige, Claude arbeitet intern weiter mit den echten Werten. Zeig über dem Prompt einen kleinen Hinweis "Aufnahme läuft", solange der Modus an ist.
Einen Mod dauerhaft behalten
Der Mod, den du gerade gebaut hast, soll dauerhaft bleiben. Kopier ihn aus dem temporären Ordner in einen festen Ordner, leg dafür einen lokalen Marketplace an und installier ihn für meinen Benutzer, sodass er in jeder neuen Session lädt. Sag mir danach, wie ich ihn wieder abschalte.
Einen fremden Mod prüfen, bevor du ihn installierst
Ich möchte diesen Mod installieren: [Link zum GitHub-Repository]. Installier ihn noch nicht.
Klon das Repository in einen temporären Ordner, führ claude plugin validate darauf aus und erklär mir in einfachen Worten, auf welche Ereignisse der Mod reagiert und was er aufruft: Dateien, Prozesse, Netzwerk und Modellaufrufe. Sag mir, ob dir davon etwas für den Zweck des Mods zu weit geht.
Mods, die sich lohnen
In den Videos zum Start tauchen einige Mods immer wieder auf. Drei stammen direkt von Anthropic und liegen als Beispiele im Repository claude-code-playground:
- Token Weather: zeigt über dem Prompt eine Wettervorhersage für das Kontextfenster, von sonnig bis Sturm.
- Blast Radius: hält riskante Befehle an und zeigt, was sie löschen würden.
- Replay Theater: führt nach einem Durchgang Schritt für Schritt durch alle Dateiänderungen.
Bereits eingebaut, aber anfangs ausgeschaltet ist You should know: Ein zweiter Agent liest Claudes Antworten mit und blendet über dem Prompt einen Hinweis ein, wenn darin etwas Wichtiges steckt, das man leicht überliest. Du schaltest ihn über /plugin ein. Er läuft mit einem eigenen Modell und verbraucht dadurch zusätzliche Nutzung.
Aus der Community werden in den Videos unter anderem diese genannt:
- Next Steps: schlägt nach jeder Antwort mögliche nächste Schritte zum Anklicken vor.
- Savvy Progress: zeigt einen Fortschrittsbalken und eine Übersicht aller Subagenten mit Modell, Laufzeit und Verbrauch.
- Filetree: ein Dateibaum neben dem Gespräch, in dem Dateien aufleuchten, sobald Claude sie liest oder ändert.
- Cache Tax: warnt, bevor eine Nachricht an eine Session mit abgelaufenem Cache viel Nutzung kostet.
- Visible Compact: zeigt nach
/compact, was in der Zusammenfassung übrig geblieben ist und was vorher im Kontext stand. - Reflect: bietet bei Korrekturen an, sie als feste Regel in die
CLAUDE.mdzu schreiben. - Claude Skins: gibt Claude Code ein anderes Farbschema. Ein guter erster Mod, weil er nur die Anzeige verändert.
Eine längere Sammlung pflegt die Community unter awesome-claude-code-mods. Diese Mods stammen von Dritten, nicht von Anthropic und nicht von uns. Nimm sie am besten als Ideen und lass dir eine eigene Fassung bauen, warum, steht im Abschnitt zur Sicherheit.
Sicherheit: Ein Mod darf, was du darfst
Ein Mod ist Code, der mit deinen Rechten läuft. Die Dokumentation zählt auf, was er erreichen kann, sobald er geladen ist:
- Dateien lesen und schreiben, überall dort, wo dein Benutzerkonto es darf, Programme starten und Netzwerkanfragen stellen
- Umgebungsvariablen und Einstellungsdateien lesen, also auch API-Schlüssel, die du dort ablegst
- jeden Prompt und jeden Werkzeugaufruf deiner Session sehen und verändern
- Werkzeugaufrufe freigeben, bevor du gefragt wirst
- ein Modell auf deine Kosten aufrufen
Der Code eines Mods läuft zwar abgeschottet und kommt nur über die Schnittstelle von Claude Code an Dateien, Prozesse und Netzwerk. Über diese Schnittstelle darf er aber alles, was du darfst. Die Sandbox von Claude Code schützt dich dabei nicht: Sie isoliert die Bash-Befehle, die Claude ausführt, und ein Prozess, den ein Mod startet, läuft außerhalb davon. Was ein Mod nicht kann: die Abfrage verändern, mit der Claude Code dich um Erlaubnis bittet.
Deshalb gilt dieselbe Regel wie bei jedem Software-Paket: Installier Mods nur von Leuten und Marketplaces, denen du vertraust. Vorher zeigt dir claude plugin validate, auf welche Ereignisse ein Mod reagiert und was er aufruft, ohne ihn auszuführen.
Am sichersten: deine Mods selbst bauen
Weil jeder Mod mit deinen eigenen Rechten arbeitet, holst du dir mit einem fremden Mod auch alles ins System, was in seinem Code steckt: Bugs, die Dateien falsch schreiben oder Befehle durchlassen, die sie anhalten sollten, Fehler, die erst in deinem Projekt auffallen, und im schlimmsten Fall eine Sicherheitslücke, über die jemand an deine Dateien oder Schlüssel kommt. Dazu kommt, dass ein installierter Mod mit jedem Update des Autors anderen Code bekommen kann.
Deshalb unsere Empfehlung: Entwickle deine Mods möglichst selbst. Das klingt aufwendiger, als es ist, denn Claude schreibt den Code für dich. Der Unterschied ist, dass er in deiner eigenen Session entsteht, für genau deinen Zweck, ohne Funktionen, die du nicht brauchst. Du kannst dir jede Zeile erklären lassen, und es ändert sich nur etwas, wenn du es willst.
Die Mods von anderen sind trotzdem nützlich, als Vorlage. Gefällt dir einer, lass Claude die Idee nachbauen:
Schau dir dieses Repository an: [Link zum GitHub-Repository]. Installier nichts und übernimm keinen Code daraus.
Bau mir stattdessen einen eigenen Mod mit derselben Grundidee, aber nur mit den Funktionen, die ich wirklich brauche: [kurz beschreiben, was du willst].
Erklär mir danach, auf welche Ereignisse dein Mod reagiert, welche Rechte er nutzt (Dateien, Prozesse, Netzwerk, Modellaufrufe) und was du gegenüber dem Original weggelassen hast. Prüf ihn am Ende mit claude plugin validate.
Musst du doch einmal einen fremden Mod installieren, prüf ihn vorher mit dem Prompt aus dem Abschnitt "Einen fremden Mod prüfen, bevor du ihn installierst".
Mods wieder abschalten
- Einen Mod: in
/pluginunter "Installed" deaktivieren oder deinstallieren. - Alle Mods für eine Session: Claude Code mit
--safe-modestarten. Das schaltet auch deine anderen Anpassungen ab. - Alle selbst installierten Mods dauerhaft: in
~/.claude/settings.jsondie Einstellung"disableAllHooks": truesetzen. Damit stoppen auch deine Settings-Hooks und eine eigene Statuszeile.
Eingebaute Mods wie die AGENTS.md-Unterstützung lassen sich mit diesen Schaltern nicht stoppen, sie werden einzeln in /plugin deaktiviert.
Häufige Fragen
Was ist ein Claude Code Mod?
Ein Plugin mit einer JavaScript- oder TypeScript-Datei, die innerhalb von Claude Code läuft. Sie reagiert auf Ereignisse wie Werkzeugaufrufe, Prompts oder das Zeichnen der Oberfläche und kann diese beobachten, verändern oder selbst beantworten.
Muss ich programmieren können, um einen Mod zu bauen?
Nein. Du beschreibst Claude Code, was der Mod tun soll, und Claude schreibt ihn mit dem eingebauten Skill plugin-authoring.
Was ist der Unterschied zwischen einem Mod und einem Skill?
Ein Skill ist eine Anleitung, die Claude liest, und verändert, was Claude tut. Ein Mod ist Code, der in Claude Code läuft, und verändert Claude Code selbst, bis hin zur Oberfläche.
Was ist der Unterschied zwischen einem Mod und einem Hook?
Ein Settings-Hook startet bei einem Ereignis ein Skript von außen und kann es erlauben, blockieren oder protokollieren. Ein Mod bleibt die ganze Session geladen, merkt sich Dinge, kann Ereignisse umschreiben und eigene Oberflächen zeichnen.
Kosten Mods etwas?
Mods selbst kosten nichts extra. Ruft ein Mod im Hintergrund ein Modell auf, wie You should know, verbraucht das Nutzung aus deinem Plan.
Sollte ich fremde Mods installieren?
Möglichst nicht. Jeder Mod arbeitet mit deinen Rechten, Fehler und Sicherheitslücken eines fremden Mods landen damit direkt in deinem System. Sicherer ist es, die Idee von Claude als eigenen Mod nachbauen zu lassen.
Funktionieren Mods in der Desktop-App?
Ja, im Code-Tab der Desktop-App ab Claude Code 2.1.286, außer in WSL-Sessions.
Sind Mods sicher?
Ein Mod läuft mit deinen Rechten und kann deine Dateien, Prompts und Einstellungen erreichen. Installier nur Mods von Quellen, denen du vertraust, und prüf sie vorher mit claude plugin validate.