MCP (Model Context Protocol)
Offenes Protokoll von Anthropic, mit dem KI-Modelle (Claude, GPT, etc.) strukturiert mit externen Tools reden. Eingefuehrt Ende 2024, breiter Industrie-Standard 2025/26.
Das Problem
Vorher: wenn du wolltest dass Claude auf deine Datenbank schauen kann, musstest du Custom-Code schreiben, der Claude die Daten rueberreicht. Jede Integration = einmalige Bastelei.
MCP standardisiert das: ein MCP-Server beschreibt seine Tools (was er kann), ein MCP-Client (wie Claude) kann sie entdecken und nutzen.
Das Prinzip
- MCP-Server - bietet Tools an. "Ich kann Kundenlisten abrufen, Produkte anlegen, Newsletter versenden."
- MCP-Client - (Claude, Cursor, etc.) verbindet sich mit dem Server, sieht die Tool-Liste, entscheidet welches Tool er wann nutzt
Was das fuer Nexus bedeutet
Nexus ist MCP-ready. Das heisst:
- Claude Code kann sich mit deiner Nexus-Instance verbinden
- Claude sieht alle 1000+ API-Endpoints als Tools
- Du sagst "Zeig mir alle Kunden die letzten Monat gekauft aber nicht genutzt haben"
- Claude erzeugt den API-Call, parst die Antwort, gibt dir die Liste
Kein Custom-Tooling noetig. Kein Zapier dazwischen. Claude bedient Nexus wie ein menschlicher Admin.
Warum das relevant ist
Business-Automation verlagert sich von "Klicks durch UI" zu "Satz an Claude". Tools die MCP-ready sind werden von KI-Agents bedient. Tools die's nicht sind, bleiben manuell.
Vorstellung 2027: Du sagst Claude "Erstelle fuer den Oster-Launch einen Coupon 20 Prozent bis 15. April, Email an die Segmentierung 'Bestandskunden Preis-sensibel', Newsletter-Preview generieren." Claude macht das alles mit Nexus-API-Calls.
MCP vs klassische APIs
- Klassische API - du schreibst den Client
- MCP-API - jeder MCP-Client (Claude, GPT, etc.) findet sie automatisch
Nexus-Endpoints sind sowohl REST (direkt aufrufbar) als auch via MCP konsumierbar - beste beider Welten.