Migration von WordPress
Du willst raus aus WordPress? Gute Entscheidung. Nexus vereint Website, Shop, E-Mail und Kundenverwaltung in einem System - ohne Plugin-Chaos, ohne ständige Updates, ohne Sicherheitslücken. Hier erfährst du, wie du den Umzug sauber durchführst.
Vorher: Was du brauchst
- Einen aktiven Nexus-Account
- Zugang zu deinem WordPress-Admin-Panel
- Zugang zu deinem Domain-Registrar (z.B. IONOS, Cloudflare, Namecheap)
- Falls vorhanden: Zugang zu deinem Stripe-Dashboard
Schritt 1: Produkte in Nexus anlegen
Erstelle deine Produkte und Preise in Nexus. Du hast zwei Möglichkeiten:
- Manuell: Gehe zu Produkte > Neues Produkt und lege jedes Produkt einzeln an. Setze Typ, Preis und Beschreibung.
- Per Stripe Import: Wenn du bereits Stripe mit WordPress nutzt, importiere deine bestehenden Produkte direkt. Gehe dazu zu Einstellungen > Zahlungen > Stripe Import und wähle die Merge-Strategie.
Wenn du Stripe bereits mit WordPress verwendet hast, nutze unbedingt den Stripe Import. So werden Produkte, Preise und bestehende Abos automatisch übernommen.
Schritt 2: Kunden importieren
Deine bestehenden Kunden müssen mit umziehen:
- Stripe Import: Bei der Merge-Strategie werden Kunden automatisch mit ihren Abos und Zahlungsdaten importiert. Das ist der einfachste Weg.
- CSV Import: Exportiere deine Kundenliste aus WordPress (z.B. über WooCommerce) als CSV und importiere sie unter Kunden > Importieren.
Schritt 3: Inhalte migrieren
Deine WordPress-Seiten kannst du in Nexus als Seiten nachbauen:
- Gehe zu Inhalte > Seiten
- Erstelle eine neue Seite
- Nutze den Page Builder für einfache Layouts oder HTML Override für maximale Kontrolle
- Kopiere Texte und Bilder aus deinen WordPress-Seiten
Nexus ist kein Blog-System wie WordPress. Für Blog-Inhalte nutze das Blog Plugin, das Markdown und Rich Text unterstützt.
Schritt 4: Domain umziehen
Jetzt verbindest du deine Domain mit Nexus:
- Gehe in Nexus zu Einstellungen > System > Hosting
- Trage deine Domain ein (z.B.
meinedomain.de) - Erstelle bei deinem Domain-Registrar einen CNAME-Eintrag, der auf deine Nexus-Instanz zeigt
- Nexus zeigt dir den genauen Wert für den CNAME-Eintrag an
Schritt 5: SSL-Zertifikat
Sobald der DNS-Eintrag aktiv ist, erstellt Nexus automatisch ein SSL-Zertifikat über Let's Encrypt. Das dauert in der Regel wenige Minuten. Du musst nichts weiter tun.
Schritt 6: Alte WordPress-Seite deaktivieren
Wenn alles in Nexus läuft und die Domain korrekt zeigt:
- Prüfe, ob alle Seiten und Produkte erreichbar sind
- Teste den Checkout-Prozess einmal durch
- Deaktiviere dein WordPress-Hosting oder schalte die Seite in den Wartungsmodus
- Kündige nach einer Übergangsphase (ca. 2-4 Wochen) dein altes Hosting
Deaktiviere WordPress erst, wenn du sicher bist, dass alles in Nexus funktioniert. Teste insbesondere den Kaufprozess und E-Mail-Versand.
Schritt 7: Redirects einrichten
Damit alte Links aus Google und Bookmarks weiterhin funktionieren:
- Erstelle in Nexus Seiten mit denselben URLs wie in WordPress
- Für URLs, die sich geändert haben, richte 301-Redirects ein
- Prüfe nach ein paar Tagen in der Google Search Console, ob Fehler auftreten
Checkliste nach der Migration
| Aufgabe | Erledigt |
|---|---|
| Produkte angelegt | ☐ |
| Kunden importiert | ☐ |
| Seiten erstellt | ☐ |
| Domain verbunden | ☐ |
| SSL aktiv | ☐ |
| Checkout getestet | ☐ |
| E-Mails getestet | ☐ |
| Alte Seite deaktiviert | ☐ |
| Redirects eingerichtet | ☐ |